Bericht zum Plenum am 11.04.2019

Home / Plenum / Bericht zum Plenum am 11.04.2019

Am 11.04. fand unsere Veranstaltung zur Stuttgarter Kommunalwahl statt. Insgesamt acht Kandidierende unterschiedlicher Parteien und Wählerlisten nahmen unsere Einladung an und stellten sich der auch für uns neuen Veranstaltungsform von Gesprächstischen mit Politiker*innenkarussell.

So verteilten sich die Kandidierenden nach einem Lossystem auf die insgesamt 5 Gesprächstische. Diese Tische wurden von Sprecherräten des Ak Asyl und Vertreterinnen des Vereins just Human moderiert. Jeweils zwanzig Minuten fanden Gespräche zu einem bestimmten Thema statt. Jedes Thema wurde durch eine Eingangsfrage eingeleitet woraufhin sich die Gespräche an den Tischen in unterschiedliche Richtungen entwickelten. Nach dem Ablauf der 20 Minuten wechselten die Kandidierenden die Tische in unterschiedliche Richtungen. Dadurch hatten alle HörerInnen und Gäste die Möglichkeit mit allen Kandidierenden ins Gespräch zu kommen. Auch gab es jedes Mal eine andere Konstellation der Kandidierenden.

Von Links nach Rechts: Jama Maqsudi (die Grünen), Sibel Yüksel (FDP), Ilse Bodenhöfer-Frey (Freie Wähler), Dr. Maria Hackl (SPD), Suzana Lipovac (CDU), Thomas Adler (die Linke), Tillmann Müller (junge Liste), Luigi Pantisano (SÖS), Elka Edelkott (just Human), Asylpfarrer Joachim Schlecht (Ak Asyl Stuttgart)

An den Tischen entstanden lebendige und aufschlussreiche Gespräche zu fünf Leitfragen:

  1. Welche Lösungsvorschläge haben Sie, um bezahlbaren Wohnraum für alle zu ermöglichen?
  2. Wie wollen Sie fördern, dass Geflüchtete in Stuttgart in Arbeit/Ausbildung finden? Welche kommunalen Ausbildungs- und Beschäftigungshemmnisse sehen Sie?
  3. Was bedeutet für Sie Integration?
  4. Wie ist Ihre Haltung zur Höhe der Nutzungsgebühren für Selbstzahler in Stuttgarter Flüchtlingsunterkünften?
  5. Wir sind auf dem Weg in eine offene Gesellschaft. Doch unverständliche Formulare grenzen aus, Sprache verroht, Racial profiling stigmatisiert. Migrantenvereine werden gefördert, Ehrenamtliche unterstützt, Begegnungszentren ausgebaut. Was sind für Sie positive, was negative Aspekte auf dem Weg in eine offene Gesellschaft?

Vor dem Start der Veranstaltung gab es ab 19:00 Uhr eritreisches Essen und ein Fingerfood Buffet gegen eine selbst bestimmte Spende. Weitere Eindrücke zur Veranstaltung finden Sie hier.