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Stoppt die Kriminalisierung von Seenotrettung!

Kundgebung am 06.07.19 um 15:00 am Schlossplatz

Am 29.06 wurde die Sea-Watch Kapitänin Carola Rackete von der Italienischen Polizei auf Lampedusa verhaftet. Grund dafür war, dass sie ohne Genehmigung der italienischen Behörden auf Lampedusa anlegte und Geflüchtete, welche vor dem Ertrinken gerettet wurden, an einen sicheren Hafen brachte. Dafür, dass sie das einzig richtige getan hat und Menschenleben gerettet hat, drohen ihr nun 5 Jahre Haft.

Diese Repression gegen Carola Rackete ist ein weiterer Ausdruck dafür, dass die EU keinerlei Interesse an den Leben von Geflüchteten hat. Ganz im Gegenteil, durch die massive Abschottung der EU Außengrenzen wird versucht möglichst viele Geflüchtete von Europäischem Festland fernzuhalten.

Es ist wichtig, dagegen auf die Straße zu gehen und diese Repression anzuprangern!


Deshalb: Kommt am 06.07 um 15:00 zur Kundgebung auf den Stuttgarter Schlossplatz!

Petition: „Schicken wir ein Schiff!“

Auf Change.org gibt es eine Petition mit der Aufforderung an die Evangelische Kirchen in Deutschland ein Rettungsschiff ins Mittelmeer zu schicken. Das Ziel von 25.000 Unterschriften ist nicht mehr all zu weit entfernt.

Hier geht es zur Petition.

Sozial- und Gesundheitsausschuss am 01.07.2019

Liebe Freundinnen, Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer,

der Stuttgarter Sozial- und Gesundheitsausschuss berät am 01.07.2019 auch zum Thema „Nutzungsgebühren der Unterkünfte für Geflüchtete“.
Die öffentliche Sitzung beginnt um 8.30 Uhr. Wann der Punkt aufgerufen wird, erfahren wir ca. eine Woche vorher.

Dennoch bitten wir Sie jetzt schon um Vormerkung des Termins und natürlich um zahlreiches Erscheinen bei der Sitzung, um unserem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

Sofern es die Arbeitszeiten der Betroffenen erlaubt, wäre es gut, wenn diese auch bei der Sitzung anwesend wären.

Hier findet sich der Sitzungskalender der Stadt Stuttgart und unter anderem auch die SGA Sitzung am 01.07.2019. Das Thema der Nutzungsgebühren ist der Tagesordnungspunkt 13.

Ausflug zum Weltflüchtlingstag

Liebe Geflüchtete, Gemeindemitglieder, Ehrenamtliche, Freunde des Ak-Asyl Stuttgart und Interessierte,

am 22. Juni ist der Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung – der Weltflüchtlingstag.

Jeder Mensch, der vertrieben und somit gezwungen wird, seine Heimat zu verlassen, ist ein Opfer und erlebt einen dramatischen Bruch der eigenen Biografie. Nicht nur in der Vergangenheit, wie nach dem zweiten Weltkrieg, sondern gleichermaßen heute und in Zukunft.

An all diese Menschen möchten wir an diesem Tag denken und gedenken.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Wir möchten mit Ihnen zunächst die Stadt Heilbronn besichtigen und anschließend beim zentralen ökumenischen Gottesdienst der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der evangelischen Landeskirche  in Württemberg teilnehmen.

Wir treffen uns dafür am Samstag, den 22 Juni 2019 im Hauptbahnhof Stuttgart.

  • Treffen im Hauptbahnhof Stuttgart Gleis 6 (RB 19126)
    13:15 Uhr
  • Abfahrt mit dem Zug ist um 13:43 Uhr (Ankunft ca. 14:27 Uhr)
  • Ca. 14:30-15:30 Uhr Besichtigung Kilianskirche Heilbronn
  • 16:00 Uhr- 17:00 Uhr geleitete Stadtführung durch Heilbronn
  • 18.00 Uhr Gottesdienst zum Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung im Deutschordensmünster Heilbronn und anschließendes Begegnungsfest
  • Ca. 21 Uhr Abfahrt zurück nach Stuttgart

Zwischen den Stationen wird es sicherlich auch die Möglichkeit für eine Pause geben. Beim Begegnungsfest im Anschluss an den Gottesdienst wird es ein kleines Vesper geben.

Für eine sorgfältige Planung bitten wir Sie um Ihre persönliche Anmeldung bis spätestens 15 Juni 2018 an die E-Mail-Adresse des Asylpfarramts (pfarramt.stuttgart.asyl@elkw.de). Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro pro Person.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns gerne an. Tel. 0711 63 13 55.

Wir freuen uns auf Sie und senden Ihnen herzliche Grüße

Das Asylpfarramt-Team

Aufruf zum Ostermarsch 2019

Abrüsten statt aufrüsten!

Für eine friedliche und solidarische

Welt – ohne Militär, Rüstungsindustrie

und  Abschiebungen!

Krieg beginnt hier und hier können wir ihn beenden. Wir fordern

  • Abrüsten für den Frieden, statt Rüsten für den Krieg: Statt Rüstungsausgaben Investitionen in Soziales!
  • INF-Vertrag erhalten, Atomaffenverbot durchsetzen! Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag! Abzug aller Atomwaffen aus der BRD!
  • Konversion von Rüstungsunternehmen und militärischen Liegenschaften! Keine Kriegsvorbereitungen in unserer Nachbarschaft!
  • US-Kommandozentralen EUCOM und AFRICOM schließen!
  • Sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr!
  • Austritt aus der NATO mit dem Ziel ihrer Auflösung! Kein NATO-Logistikkommando in Ulm! Keine Beteiligung am eskalativen Wettrüsten mit Russland!
  • Kein weiterer Ausbau der EU zur Militärunion, PESCO stoppen
  • Keine Bundeswehr in Bildungseinrichtungen, auf Ausbildungsmessen und in unserem Stadtbild. Kein Werben fürs Sterben – keine Normalisierung des Militärs!
  • Rechte Netzwerke in der Bundeswehr aufdecken! Rassismus und Nationalismus ächten!
  • Recht auf Bewegungsfreiheit: Keine Abschiebungen – erst recht nicht in Einsatzgebiete der Bundeswehr.

Dieses Jahr mit einem Redebeitrag von Asylpfarrer Joachim Schlecht

Lesen Sie mehr zum Ostermarsch auf http://www.friedensnetz.de/