Author: David McCuddy

Home / Articles posted by David McCuddy (Page 2)

„Muss nur noch kurz die Welt retten…“

Wie wir uns selbst vor Burnout und Mitgefühlserschöpfung retten können

Am Anfang steht hohes Engagement. Dann kommen unterschiedliche Erfahrungen: Mühevolle Kleinarbeit, Enttäuschungen, das Gefühl von Hilflosigkeit und Sinnlosigkeit. Wie können wir dennoch dran bleiben an dem, was uns wichtig ist? Das Seminar bietet Angebote zur Selbstfürsorge und Prävention von Burnout und (Mitgefühls-)Erschöpfung in der haupt- und ehrenamtlichen Arbeit.

Termin: 29.01.2020, 17 bis 21 Uhr

Leitung: Katja Walterscheid, Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin

Ort: Welthaus Stuttgart, Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

Teilnahmebeitrag: 25 € regulärer Preis, 15 € für ehrenamtlich Engagierte und Geringverdienende, 35 € Solidaritätspreis

Anmeldung: akademie@just-human.de

Infos zu allen aktuellen Angeboten der just human Akademie: https://www.just-human.de/de/just-human-akademie/

Veranstaltung des Friedenstreffs Stuttgart-Nord

Im Film „Geliebt & Geächtet – Kinder des Krieges“ wird das Trauma der Vergewaltigung im Krieg thematisiert,
die Entführung durch Rebellen und die Probleme der Kinder von Kriegen z.B. in Afrika und Bosnien.
Es trifft vor allem die Schicksale von Kindern, die von ihren Müttern geliebt, aber oft von der eigenen Gesellschaft geächtet werden.
Im Anschluss an den Film wird Frau Romina Tumini vom Stuttgarter „Verein für internationale Jugendarbeit“ (vij) zu Wort kommen. Sie ist Psychologin und Therapeutin und hat viel Erfahrung mit Traumatisierung. Darüber wird Sie sprechen und auch über das Schicksal jesidischer Frauen.
Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion besteht ebenfalls.
Interessierte sind herzlich eingeladen.
Eintritt frei. Spenden willkommen.

Donnerstag, 27. Februar 2020, 19.30 Uhr
Freies Musikzentrum/Bürgerhaus, Stuttgarter Straße 15, 1. Stock.

Nächste Sitzung der Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

Liebe Freundeskreise,

auch im Jahr 2020 wird die Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen weiter arbeiten. Die nächste Sitzung ist

am Montag, 20. Januar 2020, 17.00 im Asylpfarramt Pfarrstr. 3 70182 Stuttgart.

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

1. Bilanz der letzten Wochen in 2019 und Ausblick für 2020.

Doppelhaushalt 2020_2021. Beschlüsse des GR zum Thema Flüchtlinge

2. Abschiebungen aus Baden-Württemberg

3. Passschikanen

4. Erfahrungen über Arbeitssuche und Beschäftigungssituation bei denen, die keine Ausbildung mehr machen können.

5. Stand bei der Mitentscheid-Ini und der Vorbereitung der Mietendemo am 28.3.2020

5. Sonstiges

Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!

Aufruf zur Kundgebung –  Machen Sie Ihre Position deutlich  –  Bringen Sie Freunde und Bekannte mit  – Verbreiten Sie diese Einladung!

11. Januar 2020 | 11 Uhr | Brandenburger Tor, Berlin

 Nach dem Mord an dem iranischen General Soleimani droht der Konflikt zwischen den USA und dem Iran endgültig zu eskalieren – beide Seiten drohen einander unverhohlen mit Angriffen. Ein Krieg zwischen beiden Staaten hätte abertausende Tote zur Folge, wäre eine ökologische Katastrophe und würde die ganze Region weiter ins Chaos stürzen. Wir fordern alle Seiten, insbesondere die USA zu Deeskalation, Diplomatie und zur Einhaltung des Völkerrechts auf! Sowohl verbal als auch militärisch muss abgerüstet werden. Von der Bundesregierung fordern wir diplomatischen Einsatz zur Vermittlung zwischen den Konfliktparteien und – im Falle eines Krieges – eine Verweigerung der Unterstützung für einen US-Militäreinsatz.

Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der, der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung. Nationalflaggen sowie Fahnen militärischer Verbände oder Akteure sind auf der Kundgebung daher nicht erwünscht.

KUNDGEBUNG: 11. Januar 2020 | 11 Uhr | Brandenburger Tor, Berlin

Veranstalter*innen: IPPNW Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Bundesverband, pax christi Deutschland, Netzwerk Friedenskooperative, Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), NaturFreunde Deutschlands

Stoppt die türkische Militäroffensive! Frieden für Syrien! Jetzt!

Am 9. Oktober hat die Türkei erneut einen Aggressionskrieg in und gegen Syrien begonnen.

Ihr erklärtes Ziel ist die dauerhafte Besetzung der überwiegend von Kurden bewohnten Regionen Nordsyriens und die Zerschlagung der dort aufgebauten demokratischen Strukturen.

Dieser Überfall ist ein offener Verstoß eines NATO-Staates gegen das Völkerrecht. Er führt zu einer neuerlichen Eskalation der Situation in Syrien, zu zahllosen Todesopfern und neuen Fluchtbewegungen.

Wir fordern von der Bundesregierung, Waffenlieferungen und jede militärische Zusammenarbeit mit der Türkei sofort einzustellen und alle politischen Mittel auszuschöpfen, um den Krieg der Türkei zu stoppen und die Besetzung Nordsyriens zu verhindern.

Stoppt den Krieg!

Samstag, 19. Oktober, Stuttgart

13 Uhr Lautenschlagerstr. (gegenüber Hauptbahnhof)

Ca. 14.30 h Kundgebung Schlossplatz

Es rufen auf:

DFG-VK Baden-Württemberg  l  DGB Stadtverband Stuttgart  l  Die Linke Baden-Württemberg  l  Die Linke Stuttgart  l  Friedensbündnis Esslingen  l  Friedenstreff Bad Cannstatt  l  Friedenstreff Stuttgart Nord  l  Informationsstelle Militarisierung  l  VVN-Bund der AntifaschistInnen Bawue  l  VVN-Bund der AntifaschistInnenStuttgart l

friedensnetz baden-württemberg

www.friedensnetz.de              buero@friedensnetz.de

Die nächste Sitzung der Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

Die nächste Sitzung der Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen findet statt am:

Montag, 21.10.2019, 17.00 Uhr im Asylpfarramt im Asylpfarramt Pfarrstr. 3

Folgende Tagesordnung ist vorgeschlagen:

  1. Ergebnis der SGA-Sitzung
  • Änderung der Satzung für die Unterkünfte
  • Flüchtlingsbericht 2018
  1. Auswirkungen des neuen AsylbLG
  • Wie reagieren wir auf die neuen Leistungsbescheide mit der Leistungsminderung
  •  Welche weiteren konkreten Auswirkungen auf Duldung, Ausbildung, Arbeit gibt es. Sind konkrete Fälle bekannt.
  1. Zusammenarbeit mit den neuen Fraktionen im Gemeinderat
  2. Sonstiges

Vielen Dank und freundliche Grüße

Uschi Bames für die Initiative von Engagierten aus Stuttgarter Freundeskreisen

Just Human Akademie

Ein regelmäßiger Kooperationspartner des Ak Asyl Stuttgart, der Verein „Just Human“ hat eine Akademie ins Leben gerufen. Diese Akademie bietet verschiedene Workshops für Geflüchtete, ebenso wie für Haupt- und Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen.

Bis in den Dezember sind drei Workshops und eine Filmvorführung geplant. Hier geht es zu der Homepage von Just Human mit weiteren Informationen zu den Angeboten ihrer Akademie.

Online-Plenum 18.06.2020

Das Online-Plenum des Ak Asyl Stuttgart beginnt um 19:00 Uhr. Es wird über GoToMeeting stattfinden.

Haupttagesordnungspunkt: Trauma-sensible Begleitung von Geflüchteten

Referentin: Heidi Rehse, Trauma- und Tanztherapeutin

Nehmen Sie am Plenum des Ak Asyl Stuttgart per Computer, Tablet oder Smartphone teil.

 Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.

(Bei Geräten, die diese Funktion unterstützen, ist die sofortige Teilnahme über eine der unten aufgeführten Direktwahlnummern möglich.)

Sie kennen GoToMeeting noch nicht? Installieren Sie jetzt die App, damit Sie für Ihr erstes Meeting bereit sind: https://global.gotomeeting.com/install/902052205

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Die Landessynode der ev. Kirche in Württemberg zur Seenotrettung

Die Landessynode der ev. Landeskirche in Württemberg beschäftigte sich am 15. Juli unter anderem mit dem Thema der Seenotrettung. Hier geht es zum Bericht der Sommertagung. Nachfolgend ein Auszug:

TOP 17 – Aktuelle Stunde

In einer Aktuellen Stunde hat sich die Landessynode mit der Seenotrettung im Mittelmeer befasst. Der Synodale Markus Mörike kritisierte deren Kriminalisierung. Es werde damit eine „rote Linie überschritten“.

Christen müssten „sagen, was nicht sein darf“, betonte er. Mörike und weitere Synodale forderten, die Kirche solle sich dafür einsetzen, dass Städte und Gemeinden der Initiative „Sicherer Hafen“ beitreten. „Mit jedem Menschen, der ertrinkt, stirbt ein Stück der Würde Europas“, sagte die Synodale Professorin Dr. Martina Klärle.

Die Seenotrettung müsse weiterhin eine staatliche Aufgabe bleiben, forderte sie. „Man lässt Menschen nicht ertrinken, Punkt“, betonte Marina Walz-Hildenbrand und nannte das Ertrinken von Flüchtlingen im Mittelmeer einen „unerträglichen Zustand“. Elke Dangelmeier-Vincon forderte angesichts der Krise der Seenotrettung, Christen sollten jetzt ihre „Überzeugung in Handeln umsetzen“.

Kirchliches Lazarett-Schiff?

Franziska Stocker-Schwarz sprach sich dafür aus, dass ein breites Bündnis aus Kirchen und Politik ein eigenes Lazarett-Schiff entsenden sollte, das Gerettete direkt nach Deutschland bringe. Auf das bereits bestehende Engagement der evangelischen Kirchen Italiens auf Lampedusa wies Ulrich Hirsch hin. „Die Kriminalisierung des Barmherzigen Samariters geht nicht“, sagte Hellger Koepf. Eva Glock forderte die Politik auf, den Menschen endlich Perspektiven vor Ort in Afrika zu bieten. Einfach zu handeln und wie der barmherzige Smaraiter das zu tun, was einem vor die Augen kommt, dazu rief Hans Leitlein auf.

Seenotrettung als „Christenpflicht“

Martin Allmendinger nannte die Seenotrettung eine „Christenpflicht“. Wer sich dafür ausspreche, müsse auch dafür sorgen, dass keine Waffen mehr in Krisengebiete geliefert würden, so der Synodale. „Europa funktioniert in Menschrechtsfragen nicht“, stellte Tabea Dölker fest und forderte,  die Kirchen Europas sollten gemeinsam den „Blickwinkel des christlichen Menschenbilds“ stark machen. Sigrid Erbes-Bürkle beklagte, dass man keinen Einfluss auf die Verantwortlichen in den Ländern habe, aus denen die Geflüchteten kommen.

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July verwies darauf, dass sich die Landeskirche bereits für die Rettung von Flüchtlingen und die Bekämpfung von Fluchtursachen einsetze, insbesondere durch ihre weltweiten ökumenischen Beziehungen. So unterstütze die Landeskirche nachhaltig die Arbeit des Lutherischen Weltbundes.